Kronenliegenschaften in Dietikon

Poetisches Ambiente am Wasser

Problem und Anspruch
Die Situation ist charakterisiert durch zwei verschiedene Platzgestaltungen, nämlich den öffentlichen, künftig klar begrenzten und deshalb aufgewerteten Kronenplatz und den begrünten Siedlungstreff mit einer privat wirkenden Atmosphäre. Die Lage am Fluss ruft der Wiederherstellung des früheren schönen Querbezugs von Wasser und Siedlungskern. Die überzeugende Körnigkeit der bestehenden Siedlungsstruktur ist zu respektieren.

Idee und Lösung
Die neuen Baukörper nehmen die bestehende Körnigkeit auf, säumen den Flussrand, stellen sich quer dazu und ermöglichen so Durchblicke und räumliche Querbezüge. Die Flussbalkone lassen dieses geradezu poetische Ambiente aus „Sieldungskern – Reppisch“ zu einem immer neuen Erlebnis werden.
Die markante Zentrumsfunktion nimmt der öffentliche, architektonisch befestigte Stadtplatz wahr mit dem einnehmenden Charme eines Dorfplatzes. Die Krone beansprucht kraftvoll die Mitte des neu gestalteten öffentlichen Platzes und strahlt durch ihre drei Restaurants in alle Richtungen aus. Die Aufhebung der Strassen und die neuen Begrenzungen definieren den Platz neu und steigern seinen Wert.
Der bewachsene, mehrgeschossige und begehbare Zaun, eigentlich ein offenes „Zaunhaus“, schliesst einerseits den öffentlichen Raum ab und verwandelt ihn in einen anziehenden Platz und bietet anderseits vielfältige praktische Nutzungen, z. B. für Marktstände.
Die Neubauten sollen in ihrer Dimension die bestehende Siedlungsstruktur unterstützen und erst im zweiten, näheren Blick als moderne Bauten erkannt werden. Durch ihren Verputz, ihre Fensteröffnungen und den dezenten, erdtonigen Farbschnitt bekennen sie sich zum heutigen modernen Ausdruck, fügen sich jedoch in ihren Abmessungen der bestehenden Körnigkeit natürlich ein.

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