Hofeinbau und Fassadensanierung Geschäftshaus Jelmoli
Ecke Seidengasse/Bahnhofstrasse, Zürich

Erlebniswelt und Orientierbarkeit

Problem und Anspruch
Geschichtlich spannt sich der Bogen von Jelmoli als erstem, 1898 eröffneten Warenhaus mit seiner Eisenstützenkonstruktion von Stadler und Usteri über den traditionell weitergeführten Bau mit dem Turm von Pfleghard & Haefeli bis zum Schlussbau von Rohn 1961. Ziel erneuter baulicher Eingriffe war der Gewinn von Raum, Licht und Orientierung.

Idee und Lösung
Das Konzept zielte auf die Schaffung von Erlebniswelten. Sie sind innerhalb der Randbedingungen realisierbar geworden mit der Öffnung des Hofes. Die Aussenfassade wird zur Innenhofwand. Daraus ergeben sich weite Durchblicke, lichtvolle Einblicke und ständige Projektionsflächen. Sie erlauben für die Kundenkommunikation die Verwendung einer zeitgemässen Medientechnologie.

Um aus der Restfläche zusätzliche Verkaufsflächen zu gewinnen, wurde der gestaltlose Innenhof zu einem prägnanten Lichtschlitz verengt und akzentuiert mit einem spürbaren Fassadenschwung samt auskragender Kaskadentreppe. Eine neue und klare Orientierung im Gebäudeinnern ist gewährleistet. Die Lösung nimmt wieder auf, was Jelmoli in den ersten Jahren architektonisch charakterisierte, nämlich die Innenhöfe.

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