Umbau und Neubau IIHF, Brandschenkestrasse 50, Zürich

Alt und Neu als perfekte Einheit

Problem und Anspruch
Das historische Wohngebäude sollte eine moderne Büronutzung aufnehmen. Weil dafür jedoch keine zusätzlichen Flächen gewonnen werden konnten, galt es, innerhalb des vorgegebenen Gestaltungsplanes einen eigenständigen Neubau auf dem Gelände zu platzieren.

Idee und Lösung
Die herrschaftliche Villa mit ihrer symmetrischen Gartenanlage dominiert das Gelände. Ihr ist ein unabhängiger Neubau in moderner Formensprache zur Seite gestellt worden.

Die Projektqualität beim Altbau liegt im sorgfältigen Restaurieren und Reparieren der wertvollen historischen Substanz, beim Neubau in der präzisen Positionierung und Objektgestaltung.

Ein kleines Zusatzvolumen wurde frei in den Park gestellt. Stockwerk- und fensterlos fügt sich der Neubaukörper eigenständig neben den Altbau. Das Hauptaugenmerk galt nicht allein der hohen, schmalen und langen Form, sondern auch der umschliessenden Fassadenhaut. Diese löst sich kostenbewusst in eine innere Schicht aus Verglasungs- und Öffnungselemente und eine davor liegende, textilähnliche Haut aufgehängter Kupferblechnetze. Sie charakterisieren das Objekt als einzelne, über sämtliche Geschosse laufende und sonnenbrechende Fahnen.

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